Das iPad kommt!

by signefleischmann

So, jetzt ists so weit: Das iPad von Apple ist da. Zumindest in Amerika war heute der Verkaufsstart des berüchtigten Tablets. In den USA wurden heute laut The Loop 600-700 Tausend iPads verkauft. Eine monströse Zahl.

Als das iPad im Januar präsentiert wurde, klang es aus allen Ecken ziemlich kritisch und in manchen fällen sogar enttäuscht. Man hatte mehr erwartet hiess e

s aus den Medien. Fast alle Leute, welche ich um eine Meinung zum iPad bat, meinten, dass man dieses Ding doch gar nicht brauche. Für was schon?

Fakt ist: Man braucht keinen Laptop und kann trotzdem surfen, mailen, Musik hören, Videos anschauen, Fotos betrachten, Games spielen, ja sogar Bücher und Magazine lesen! Und auf dem iPad läuft das iWork (was Business-Leute und Studenten sicher ansprechen dürfte). Allgemein ist natürlich die Hoffnung da, dass das iPad auch bald Flash-Animationen unterstützt und sich noch mehr einem Computer nähert (für mich als Grafiker muss das Adobe CS da drauf laufen!). Auf jedenfall ist das iPad eine Mischung zwischen iPhone und MacBook. Das tolle auch daran: Man muss es nicht aufklappen und es ist deswegen viel portabler.

Das iPad verfügt über einen von Apple entwickelten, leistungsstarken Prozessor, welcher mit 1 GHz getaktet ist. Für ein solches mobiles Gerät ganz schön viel. Und RAM verfügt es über 256 MB. Die Auflösung des Screens beläuft anstatt den ursprünglichen 72 Pixel/Inch stolze 132 PPI und dürfte so eine ganz schön hohe Bildauflösung erlangen. Das iPad ist mit 16, 32 oder 64 GB Speicherplatz zu haben. Da Apple nie ein Netbook herausbrachte sondern jetzt das iPad, gibt es nebst dem normalen (Wireless LAN) Modell eine Variante mit 3G Empfang (Internet über die Handy-Antenne), welches man für das Surfen im Freien verwenden kann.

Apple hat für das iPad einen iBook-Store eröffnet, was bedeutet, dass man mit dem iPad auch Bücher und Magazine lesen kann. Auch hier meinten Kollegen, dass man Bücher nie auf einem Technischen Gerät lesen werde, denn man hat ja nichts mehr in den Händen. Was ich zwar nachvollziehen kann, aber nicht ganz glaube. Der Wandel ist bei den Zeitungen ja bereits im Gange. Immer mehr werden diese auf Computern und Handys gelesen.

Auf dem iPad laufen nebst den normalen iPhone- und iPod Touch-Apps neue iPad-Apps, welche von den Entwickler extra für das iPad optimiert wurden (bessere Auflösung, mehr Optionen etc.).

Was auf jedenfall klar ist: Apple hat wiedermal einen Meilenstein gesetzt, sonst wäre es nicht so beliebt. Es ist nämlich schon seit einigen Tagen vergriffen. Ein Video-Bericht zum Verkaufsstart gibt hier unter CNN oder auch unter Apfelblog.

Der Verkaufsstart des iPads in der Schweiz dürfte am 24. April sein. Mich werdet Ihr wahrscheinlich nicht in der Schlange finden, da für mich das iPas noch mehr können müsste (Flash, Adobe Creative Suite, Videoschnittprogramm etc.).

Immer die neusten Infos zum iPad erhaltet ihr von Apple.